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Die Geschichte des Trockenfleisches ist eng mit Leidenschaft, Geduld und überliefertem
Fachwissen verbunden. In der Tat geht die Herstellung dieses gewürzten Fleisches
auf die Zeiten zurück, wo Kühlschrank und Tiefkühltruhe noch unbekannt
waren. Unsere Vorfahren hatten keine andere Möglichkeit, Fleisch zu konservieren,
als es zu salzen und an der frischen Luft zum Trocknen aufzuhängen. Zu diesem
Zweck spielte die reine und trockene Luft des Mittelwallis ihre konservierende
Rolle sehr gut. Die Herstellung für die Familie nach einem von Vater zum
Sohn weitergegebenen Rezept hat sich langsam in Richtung einer industriellen Verarbeitung
entwickelt um so einer verstärkten Nachfrage des Verbrauchers zu entsprechen.
Herr Gabriel Fleury, selber ausgebildeter Metzger und Gründer der Gesellschaft,
hat nach seiner Lehre mehrere Weiterbildungsaufenthalte im Welschland und in
der Deutschschweiz absolviert. Nach seiner Rückkehr arbeitete er auf der
Baustelle des Staudammes Grande Dixence. Die strenge Arbeit erforderte eine
kräftige Nahrung. Das Bündner Trockenfleisch hatte einen hohen Stellenwert
in dieser Ernährung. Als Metzger war Gabriel Fleury vom Geschmack des gelieferten
Produktes enttäuscht. Das Trockenfleisch seiner Großmutter war wesentlich
besser. Angesichts dieser Tatsache begann er einige Stücke Trockenfleisch
zu produzieren und hatte damit umgehend Erfolg. Die Nachfrage stieg an. Deshalb
beschloss er im Jahre 1962, die Produktion in große Rahmen aufzunehmen.
Gabriel Fleury baute die erste Trockenfleischfabrik in Bramois im Jahre 1963.
Mit der Hilfe seiner Frau und durch den Erfolg des Unternehmens ermutigt, baute
er die Produktion schnell aus und vergrösserte das Gebäude in Bramois
1972.
Der älteste Sohn, Louis Fleury, beendete 1977 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften.
Er stellte sich sofort in den Dienst des Unternehmens und eignete sich unter
besten Bedingungen das Wissen seiner Großväter an. Bestrebt, sich
eine internationale und moderne Dimension zu geben, beschloss das Familienunternehmen,
welches 1980 zur "Gabriel Fleury AG" umgewandelt wurde, eine total
neue Fabrik zu bauen, die den Hygienevorschriften für den Export entsprach.
Auf 2000 m2 wurde dieses Werk realisiert und am 1. März 1994 in Granges/Siders
eröffnet. Es wurden 20 Arbeitsstellen geschaffen.
Die Hauptkunden des Unternehmens sind nationale Verteilketten. Die Lieferanten
des Unternehmens werden unter den Leadern der Branche ausgewählt und
sie unterliegen ständigen Kontrollen.
Um dem von der Firma Gabriel Fleury AG immer praktizierten Qualitätsstreben
eine offizielle Note zu geben, hat sich die Firma verpflichtet, eine Zertifizierung
nach ISO 9001 einzuführen und zu unterhalten.
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