Heute nicht mehr eine Not, sondern vielmehr eine Tugend: die traditionelle Handarbeit hinter den Walliser Spezialitäten. 

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Aus einer Not wird eine Tugend

Um die kalte Jahreszeit zu überleben, war die Walliser Bevölkerung früher darauf angewiesen, haltbare Vorräte anzulegen. Dank des trockenen Klimas und der Winde des Rhonetals, gepaart mit viel Einfallsreichtum, entstand über die Jahrhunderte die hohe Kunst der alpinen Lufttrockenreifung. 

Das Wallis ist geprägt von seiner geografischen Lage, seiner Geschichte und seinen Bewohnern. Der Schutz der umliegenden Berge sorgt für ein warmes, trockenes Klima und bietet die Grundlage für hervorragenden Wein und ebensolche Trockenfleischspezialitäten. Sowohl die regionale Weinproduktion als auch die Trockenfleischspezialitäten basieren auf althergebrachtem Wissen und verbinden Leidenschaft und Geduld mit den regionalen Gegebenheiten.

Begonnen hat alles im 14. Jahrhundert – zu einer Zeit, als es noch keinen Kühlschrank gab und als es noch Erfindergeist und Hartnäckigkeit brauchte, wenn es darum ging, die kalten Winter zu überstehen. Schweine und Rinder wurden für den Eigenverbrauch gehalten und einmal im Jahr geschlachtet. Das wertvolle Fleisch konnte nicht auf einmal konsumiert werden, Kühlketten gab es nicht, und das Fleisch haltbar zu machen, war mehr Überlebensgrundlage als Delikatesse.

Walliser Hirten begannen, die Fleischstücke zu würzen und in der windigen, trockenen Walliser Luft zu trocknen und haltbar zu machen. Eine Tradition, welche sich sechs Jahrhunderte später auch ein junger Mann namens Gabriel Fleury zu Nutzen machen wusste.